Donnerstag, 24. Juni 2010

Fraser Island

"Auf zur größten Sandinsel der Welt"

Ja, auf ins Abenteuer. Nun konnten wir unseren 4WD (Geländewagen) mal richtig austesten. Auf Fraser Island gibt es quasi keine Straßen.. etweder man fährt am Strand entlang (Fahren nur 2 Std vor und nach Ebbe - ansonsten muss man sich bei Flut entscheiden ob man im tiefen Sand oder durch Meerwasser fahren will) oder über Inlandswege mit 30 cm tiefen Schlaglöchern.

Kein Problem für unseren Rocky! :-)


Hier kann man 75 km lang am Strand entlang fahren

1. Sehenswürdigkeit: Eli Creek.. Ein Inlandsfluss, der im Meer mündet. Glasklares und lauwarmes Wasser.
Das Wasser ist nicht braun, es spiegeln sich nur die Wolken darin. :-)

2. Station: Maheno-Wreck.
Der frühere Luxusliner ist hier gestrandet.


3. Station: "The Pinnacles"

Hier sieht man toll wie aus Sand Sandgestein wird. Die Farben waren wieder total intensiv. Von Orange bis weiß war jede Sandfarbe vertreten.


Campen direkt am Meer hinter der ersten Düne.
Leider hatte es an diesem Tag immer wieder geregnet, so dass wir uns was für unsere "Outdoorküche" einfallen lassen mussten.


Unser Leben spielte sich an diesem Tag komplett auf 6 qm ab. Es ist unglaublich wie wenig Platz man eigentlich wirklich braucht! :-)

Tag 2. Wieder hatte uns der Strand für mehrere km zurück.


Die "Fahrerversion"

Und hier ein paar Bilder die für sich sprechen:



Indian Head im Hintergrund


Die "Chamapagner Pools"


"Sandblow" - Sand wurde "angepustet" und hat eine riesige Inlandsdüne geformt

Unser ersten Kokosnüsse!!!!

3 kleine Nüsschen und sooo viel Schale ringsrum

Stefan mit einer Schokoladenfrucht.


...und noch mehr Sand! :-)

Lake Wabby

Broadwalk Central Station: Kleiner Inlandsweg auf Holzstegen am Bach entlang.
Wobei die 8km Fahrt (30 min) auf dem Inlandsweg das Aufregenste war. :-)

Wieder zurück auf dem Festland und total begeistert von den "Strandfahrten" entschieden wir uns, nicht die normal Straße wieder zurück nach Brisbane zu fahren, sondern eine Abkürzung zu nehmen. Nochmal 80 km am Strand entlang bis nach Noosa Heads ersparten uns ca. 3 Stunden auf dem Highway und bescherten uns nochmal jede Menge Spaß!


Wir fuhren also entlang des Rainbow Beaches. Der Strand heißt deshalb "Regenbogen" weil er ca. 78 verschiedene Farben von Sand beinhaltet. Von knallrot bis schneeweiß alles dabei!

Juhu, mit dreckigem Auto und glücklichem Gemüt gings wieder zurück nach Brisbane. Zum letzen Mal fahren wir in den Ort, den wir die letzten 10 Monate "Zuhause" genannt haben um mit Christina, unsere Freunde Sophie und Basti willkommen zu heißen.

Damit ist die Duo-Dreamteam-Tour vorerst beendet und eine neues Abenteuer - dieses Mal zu 5. - beginnt!

Wir grüßen Euch alle zuhause Gebliebenen und drücken Euch fest!

Stefan&Christin

Rainbow Beach

Und wieder einmal durften wir die außergewöhnlichen Temperaturunterschiede in Australien "hautnah" miterleben. Nach Regen, Wind und Temperaturunterschieden von über 20 Grad hielt uns nichts mehr davon ab für 3 Tage eine Ferienwohnung zu nehmen.

Besonderes Highlight: eine Sauna!!!



Die Wohnung war traumhaft schön und wir genossen die "Wärme" und den Luxus einer Badewanne ausgiebig.

Danach waren wir wieder bereit für das Outdoor-Leben. 3 Nächte campen am Inskip Point in Rainbow Beach. Campen direkt am Strand und das Tolle hier: man darf offiziell Feuer machen.



So verbrachten wir dann die nächsten 3 Tage wieder am Strand, dieses Mal allerdings direkt gegenüber von Fraser Island. Hier noch ein paar Eindrücke:



Dort drüben ist Fraser Island!

Am 4. Tag hieß es dann: "Auf zur weltgrößten Sandinsel!"

Byron Bay

Nach 4 Tagen Regenwald und Wanderung zog es uns nach Byron Bay ans Meer. Byron Bay liegt ungefähr 2 Stunden Autofahrt südlich von Brisbane.

Hier machten wir dann dem australischem Klisché alle Ehre und blieben 3 Tage zum "Chillen am Strand" :-)


Yippy!


Spielen am Strand macht immer noch Spaß!

Am Samstag Morgen hatte uns Brisbane dann pünktlich zum Wochenmarkt wieder. So verbrachten wir dann den Morgen, Mittag und Nachmittag mit Eileen und Christina.

Abends ging es dann schon wieder weiter. Auf in den Norden.

Gemeinsam fuhren wir mit Eileen in die Glasshouse Mountains zum "Dreaming" - dem australischen Aborigines Festival.

Ein ausgelassenes buntes Treiben, mit Musik, gutem Essen, Lagerfeuern, Schmuckständen, aborigines Kunstwerken, lieben und netten Leuten.

Springbrook National Park und Lamington National Park

Erste Station auf unserer 3-wöchigen Duo-Dreamteam-Tour war der Springbrook National Park. Hier verweilete wir nur einen Tag. Der Regenwald ist wunderschön und die Aussicht von den Bergen atemberaubend. An unserem ersten Tag wollten wir es ruhig angehen lassen und starteten nur mit einem kleinen Walk von 5,5 km zu den Twin Falls (Zwillingswasserfällen).

Highlight: Der Wanderweg führte direkt unterm Wasserfall durch!

Station 2: Lamington National Park

Am gleichen Tag fuhren wir noch ins benachbarte O'Reilleys. Eine Fahrt von ca. 2 Stunden wobei wir die letzten 30 km nur auf einer Serpentinstraße in eine Richtung fahren konnten. Wie eine 30km lange Sackgassenstraße! ;-)

Hier blieben wir dann für die nächsten 3 Tage und unternahmen etliche Wanderungen.
Meist kleinere mit 4km oder so. Ein Wanderweg führte uns zum "Wishing Tree" (der Wunschbaum).. Wie auch auf allen anderen Wanderwegen hatten man dort das Gefühl es würden in jedem Moment wunderschöne Elfen aus dem Wald geflogen kommen. Die Natur ist herrlich ursprünglich und man fühlt sich einfach nur wohl!

Am 3. Tag wagten wir uns dann an den 15 km Walk heran. 15km an sich sind ja okay. Jedoch führte uns der Weg ins Tal und wieder hinauf. Auf einem Informationsschild wurden wir darauf hingwiesen, dass wir auf dieser Wanderung genauso viel Höhe zurück legen würden, als würden wir den Eiffelturm oder das Empire State Building per Treppe hochlaufen.

So haben sich meine Oberschenkel- und meine Po-Muskeln auch gefühlt! :-)

Stefan auf 3m Höhe in einen "Baumgerüst"


Highlight von Tag 2: die Papageienfütterung!

Mit schwarzer Jacke in der Sonne um wieder "aufzutauen". Man glaubt gar nicht, dass es in Australien bis zu 3 Grad in der Nacht werden kann.

Abenteuerwanderung:
Auf unseren Wanderungen mussten wir ab und zu auch den Fluß überqueren und den Weg selber suchen.

Nun kommen wir zu den Mamut-Bäumen:

Stefan im Vergleich zu einer "Wurzel"

Wir haben den wahrscheinlich größten Baum in Australien entdeckt.
Wir sitzen hier auf einer Verknorpelung der Wurzeln. Der ganze Baum war um die 30 m hoch.


Da kommt man sich ganz klein in der Welt vor und lernt mit jeder Wanderung wieder "Die Natur ist atemberaubend schön und sooo wichtig für uns".

Mittwoch, 23. Juni 2010

Nun aber los!!!

Naja, wie das eben so ist, hat sich die ganze Verabschiederei doch noch ein paar Tage hingezogen.

Das letzte Mal auf Arbeit..

Stefan und sein Lieblingskollege Buster!

Freitags: Monkeys-Dinner! Stefan war der Hahn im Korb!

Wohnung ausräumen verlief in andächtiger Stimmung.

Und dann noch ein Verabschiedungskäffchen in bunt gewürfelter Runde.
(Von links nach rechts)
Jo-Anne (unserer Handleserin), ihrem Kumpel Adam, Nicole (AuPair aus Brehna) mit dem Neffen ihrer Gastfamilie und Christina.


Und dann ging's aber wirklich los.. Erstes Ziel Springbrook National Park (für 1 Tag) und Lamington National Park (für 3 Tage).

Bon Voyage!